Andy:"How, how, how,ja ja ja ja.... ow..." schallt es laut aus dem gruenen Gebuesch, was "stop, stop...nein, nein, nein..." bedeuten soll. Unser grauer Riese Bulsu, der grosse Elefantenbulle zeigt sich wenig beeindruckt von Meggis Anweisungen, nicht weiter ins Gebuesch vorzudringen um an den leckeren Bambus zu gelangen. Wie Johnny Weissmueller als Tarzan, wollen wir uns fuer zwei Tage auf den Elefanten fortbewegen und uns zu echten Mahouts ausbilden lassen. Nach dem Austeilen der Mahout-Uniform ging es auch gleich los. Nach der schoenen Zeit mit den Elefanten fiel uns das wegfahren sehr schwer, zu beeindruckt waren wir von der Leichtigkeit, mit der sich die Giganten durch den dichten Dschungel bewegen, selbst ueber rutschigen Schlamm hatten sie kein Problem das Gleichgewicht zu halten. Vor allem das Baden der Elefanten, morgens (6:00 Uhr !!!) und abends, bereitete uns und den "echten" Mahouts riesige Freude. Die Aufforderung:"Bunbun, Bunbun" brachte die Tiere dazu Literweise Wasser im Ruessel aufzusaugen und prustend dem Reiter entgegen zu spritzen (Mein Bulsu war sehr gut mit diesem Befehl!).
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Wir und die grauen Riesen
Montag, 19. Oktober 2009
Luang Prapang
Vang Vieng: ein skuriler Platz, meine Eindruecke sind gemischt. Vang Vieng war wohl irgendwann einmal ein verschlafenes Nest mitten in bizzarer Berghuegel, verwachsen mit Baeumen und Buschgewaechsen aller Art. Schmetterlinge, Insekten und Riesenspinnen sind dort zuhause. Und nicht nur: es ist ein paradisischer Ort fuer alle Freaks und Hippies, Aussteiger und wilde Abenteurer. Junge Europaeer, Amerikaner und Aussis mit nackten Oberkoerpern und durchsichtigen Roeckchen und Stringtangas schwaengen sich auf Lianen in den Fluss hinein, Bungee- Jumping, tubing, kajaking und Partys sind angesagt. Der einst verschlafene Ort bebt jetzt von ueberfuellten Guesthouses, Ueberangebot an Restaurants und Abentuertrips. Wir haben auch eine 1taegige Kajak-tour mit einigen caves (Hoehlen) gemacht. Die letzte Hoehle mussten wir schwimmend angehen, was total abenteuerlich war. Anschliessend ueber Felsen hinaufklettern, durch matschigen Bodenschlamm in das Hoelleninnere zu gelangen. Eine zweifaust-grosse Spinne hat uns dabei mit glaenzenden Augen beobachtet. Zurueck zum Kajak mussten wir wieder in die tiefen Gewaesser der Grotte eintauchen und unsere Sachen haben wir ueber unseren Koepfen in wasserdichten Saecken transportiert. Alles in allem ein sehr netter Ausflug. Wir entschieden uns fuer Green Discovery, da wir einiges im Lonely Planet ueber sie gelesen hatten. Die anfaenglichen Instruktionen ueber das Kajaking waren sehr hilfreich und professionell, das war aber schon das Einzige was dem Andy gefallen hat. Der junge Yong war sehr auf "European- girls Aufriss" und auf meine Frage, warum er Deutsche Maedels besser findet als Englaenderinen sagte er: "they are not so easy to have" soviel zur Professionalitaet der Organisation.
Vang Vieng selber schien eine kleinere Ausgabe der Thanon KaoSan in Bangkok zu sein. Ueberall bunte Reklamen, Restaurants und Shops-wo ist denn das ruhige, nette Laos geblieben, das wir im Sueden kennengelernt hatten?
Die Fahrt von Vang Vieng bis Luang Prabang zeigte wieder ein anderes Bild von Laos. Ueber 8 Stunden ging es mit dem Minibus ueber eng verschlungene Strassen rauf und runter, hin und her, bis es uns beiden kotzuebel wurde...zum Glueck machte der Fahrer aber auch Pausen-nicht etwa, dass wir uns erholen konnten, nein, er musste nun hin und wieder seine Blase entleeren!
Luang Prabang-von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt, den Franzosen zum Dank ein erholsamer Ort und beinahe in jeder Strassenecke duftet es nach frischem Kaffee und feinen Baguettes. Meggi ueberzeugte mich fuer zwei Tage uns zum Mahout ausbilden zu lassen, dort wird uns der Umgang mit Elefanten beigebracht.
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Der Sueden Laos, im Mekong 4000 Islands
Andy:Bis in den Sueden Laos, nahe der kambodschanischen Grenze fliesst der Mekong weiter. Inmitten des breiten Flusses befindet sich ein Irrgarten aus schattigen Inseln und Inselchen. Mit einem Langholzboot liessen wir uns zur Insel Don Khon bringen. Dort wurde fuer drei Tage ein kleiner Bungalow unser Zuhause.
Ist es eine gute Idee mitten in der Regenzeit sich ein Fahrrad zu mieten und eine Insel zu erkunden, auf der es keine asphaltierten Wege gibt und es erst seit 2008 Strom gibt? Nun denn, Spass hat es auf jeden Fall gemacht! Auf verschlammten Pfaden radelten wir ueber die Insel. Ein riesiger Wasserfall inmitten der Insel, dazu frische Kokosnuss trinken und dann weiter einen steinigen Weg entlang, immer einem alten Maennchen hinterher, der uns in eine Bucht brachte. Von dort wieder auf ein Langholzboot und zu den sehr seltenen, ungewoehnlichen Irrawady-Delphinen. Pannen gehoeren auch zum Alltag einer Abenteuerreise-So hatte ich mir bei meinem Drahtesel einen Platten eingefangen und somit schob ich das gute Stueck die fuenf Kilometer bis zu unserer Huette, bei sengender Hitze und tiefen Matschloechern. Meggi ging es aber auch nicht arg viel besser, hatte sie doch in einem tiefen Schlammloch ihren Sandalen stecken gelassen und musste ab dann barfuss radeln.
Zurueck in Pakse, nahmen wir den "Schlafbus", der uns in 10 Stunden ueber Nacht nach Vientiane, der Haupstadt Laos, bringen sollte. An Schlafen war nicht zu denken. Zwar ist der Bus mit Betten ausgestattet, doch an Europaeer hat bei den Betten niemand gedacht, 20 cm laenger waeren nicht schlecht gewesen. Und die Kombination schlechte Strassen und kaputte Stossdaempfer wirkt auch nicht gerade schlaffoerdernd.
Aber Vientiane entschaedigt fuer alle Strapazen. Morgens um 7:00 Uhr angekommen, machen wir uns auf um im "Scandinavian bakery" bei nachfuellbarem Kaffee, Croisants, Obstsalat,...erstmal wieder zu Kraeften zu kommen.
Meggi: Auf der Don Khon Insel quartierten wir uns in einem strohbedeckten Bungolow auf Stelzen ein, das mit Moskitonetzen und Haengematten ausgestattet war. Ein Ventilator sorgte fuer Luftaustausch doch ehrlich gesagt war es immer heiss-feucht, auch in der Nacht. Wir blieben drei Tage. Am Mekong mitten unter Kokospalmen und machten NICHTS, hingen faul in den Matten und liessen unsere Seelen baumeln. Hier lernten wir auch Monique und Stefan aus den Niederlanden kennen. Seit Jahren kommen sie immer wieder nach Sued-Ost-Asien. Wir hatten angenehme Unterhaltungen und Diskussionen ueber Lebensmittelaromen, Friedensnobelpreis fuer amerikanische Praesidenten, Asien....Als wir eine Bootstour machten war ich noch stolze Besitzerin von Sandalen- nicht mehr danach. Die schlammigen und matschigen Ufern des Mekong verschlungen sie. Mit jedem Schritt kaempfte ich um meine Fuesse, die knietief im Schlamm steckten noch rechtzeitig rauszuholen bevor ich umkippte. Tja, wir kauften Plastik Flip-Flops, die mir wiederum in den Nachtbus nach Vientianne gestohlen wurden. So schauen unsere taeglichen Problemchen aus. Aber die Schoenheit der Inseln, die netten Menschen, ihre Gastfreundschaft, die Irrawaddy Delphine, die ebenso in Myanmar und Indonesien anzutreffen sind, die abenteuerliche Radtour durch die vergessene Railroad-trail (die einzige, die die Franzosen in Laos gebaut hatten)....das alles kommt nicht in unserem regulaeren Lebens- und Arbeitsleben vor. Jetzt sind wir in der Hauptstadt Vientiane, mit 203.000 Einwohnern ist sie sehr international eingestellt. Man bekommt alles wonach einem gerade ist: Croisants, Baguetes, Fruchtshakes, Spaghetti (man soll aber eher nicht experimentieren, die Erfahrung hat uns da bestaerkt). Unser Guesthouse hat keine Fenster, dafuer aber eine eiskalte Klimaanlage und TV mit Deutsche Welle-Sender, ha und als ich mich geduscht hatte und saftig eingeseift kam kein Wasser mehr aus dem Hahn....tja. Gut das wir noch eine Flasche Trinkwasser parad hatten, sonst muesste ich noch zwei Stunden auf das wiederkommen der blauen Fluessigkeit, warten . Morgen schauen wir uns das schoene goldene Pha That Luang (grosse heillige Stupa) und die Tempelanlage Wat Si Saket an. Mit frischen Buechern haben wir uns auch versorgt, da es naemlich auch fremdsprachige Buchlaeden gibt.
Freitag, 9. Oktober 2009
Laos

Meggi: Phu Phieng Bolaven hoch ueber dem Mekong-Tal, gruene Lunge aus Waeldern, Fluessen, Wasserfaellen und Tee-Kaffee- Pfeffer- Plantagen. Die Busfahrt hat uns belohnt. Wir besuchten einige Bergvoelker, die auf dem Bolaven-Plateu leben. Mon-Khmer Gruppen, die Alak und Katu-Doerfer haben mich sehr beeindruckt. Sie leben im inneren des Waldes, haben Haeuser aus Palmen-Stroh- und Bambus, haben immer noch einen tiefen Ahnenglauben, die Toten verweilen in ihren Doerfern, und die Wasserbueffel werden vor Ort getoetet und gerecht zwischen allen Bewohnern aufgeteilt.
Die 6stuendige Autobusfahrt nach Pakse grenzte an der Anstrengungsskala von 1-10 bei 8! Der Nichtklimatisierte, total-ueberfuellte Bus rollte in der prallen Sonne und dick-feuchter-stehender Luft, hupend nur langsam voran. Er signalisierte seine baldige Abfahrt an jeder Strassenecke, hinter jeder Abbiegung. Die mittleren Plaetze (zwischen den regulaeren Baenken) waren mit Plastikstuehlchen belegt und bei jedem Stopp kletterten die Menschen ueber die Sitzenden drueber. Neben uns auf 2Sitzen sassen 2Frauen mit 3Kindern. Waehrend der ganzen Fahrt hat sich niemand beklagt, niemand hat gejammert, manche sassen in Jeansjacken da. Die schwerbepackten Taschen, Huehner und Kuecken in Bambuskoerbe, in Plastiksaecke umwickelt, stauten sich in meterhohen-Bergen ueber uns. Bei jedem Stopp hoerte man Kokok, Kokok-Geschreie, Saecke wurden vom Busdach auf den Boden geworfen und krachten mit lautem Geraeusch nieder- Kokok, Kokokok... Ebenfalls bei jedem Stopp draengten und scharten sich Frauen um den Bus herum und verkauften alles moegliche: gegrillte Kaefer, gebackene Heuschrecken und Kakerlaken, Huehlerhaelften mit umgebogenen Krallen, die noch am Spiess haengen, getrocknete Quallen, verschiedene Innereien....Ochsenhoden.....Die Eindruecke die wir taeglich sammeln, koennen wir noch gar nicht verarbeiten. Die verschiedensten Gerueche, die fuer unsere Nasen sehr exotisch sind praegen sich genauso ein wie die Naturlandschaften, die wir hinter uns lassen um uns taeglich ins Neue zu stuerzen.


Andy: Die Grenzueberschreitung nach Laos stellte sich als recht komplikationslos dar, gewundert haben wir uns nur ueber die 40 Baht (ca.1 Euro) Ueberstundenzuschlag pro Person, da wir 5 Minuten nach 12:00 Uhr am Schalter waren. Dann kamen wir erstmal nicht mit der neuen Waehrung klar, als der Tuk-Tuk-Fahrer 50000 Kip von uns wollte, meinten wir er uebertreibt, erst nach langem nachrechnen kamen wir darauf, dass er gerade mal 4 Euro fuer zwei Personen wollte!
Laos wirkt auf uns sehr entspannt, fast zwingen muessen wir die Menschen uns etwas zu verkaufen.
Reisen bildet! Mir war nicht bewusst, dass Kaffee u.a. in Laos angebaut wird, auf einer Tour ueber das Bolaven-Plateau (bis 1400 Meter) sahen wir Tee-und Kaffeeanbau, wir sahen gigantische Wasserfaelle inmitten des Urwaldes und waren eher unbeliebte Gaeste in zwei Doerfern, in denen Bergvoelker aus Vietnam angesiedelt wurden. In den Gesichtern der Bewohner (ueberwiegend Kinder) war eher Wiederwillen abzulesen.
Montag, 5. Oktober 2009
In die Provinz Isan
Andy: Von der Millionenmetropole Bankog fuhren wir mit dem Bus raus in den "Dschungel". Im Nationalpark Khao Yai verbrachten wir drei Tage u.a. weil es so schoen war, aber auch weil uns der Monsun festgenagelt hatte. Schon auf der Fahrt in den Park bekamen wir Schlangen, Hornbill-Voegel, Gibbon-Affen und Makaken-Affen zu sehen. Durch tiefen Matsch ging es zu Fuss quer durch den Dschungel und alle Trekkingteilnehmer hatten anschliessend damit zu kaempfen die Blutegel von diversesten Koerperteilen zu entfernen (Meggi wunderte sich ueber ihr verblutetes T-Shirt, sass doch einer direkt auf ihrem Bauchnabel!). Auf dem Rueckweg kamen uns zwei Elefanten entgegen, was gar nicht so ungefaehrlich war. Wild schlugen beide mit den Ohren und trompeteten warnend, als unser Fahrer mit dem Auto umdrehen wollte, fuhr er sich im Dreck fest-alle sprangen aus dem Auto um anzuschieben und nur knapp konnten wir vor den Elefanten davon fahren.Vor kurzem lasen wir ein Buch, ueber Kinderprostitution in Thailand. Vor allem aus der Provinz Isan, im Nordwesten Thailands, werden Kinder in die Prostitution getrieben. Um diese arme Region zu bereisen, nahmen wir den Bus weiter nach Nakhon Ratchasima bis Ubon Ratchathani. Auf dem Weg wurde die Gegend immer laendlicher, die Gesichter dunkler und die Menschen aermer. Laut einer Reiseerzaehlung gibt es immer mehr "Schweizer Doerfer", da vor allem Schweizer mit Thailaenderinnen zusammen sind und diese viel Geld in den Isan schicken. Am Abend wurden wir noch Zeugen eines gigantischen Kerzenfestes, im hiesigen Fluss schwammen tausende Kerzen und prachtvolle Boote paddelten ueber das schimmernde Wasser. Bis spaet in die Nacht wurden Feuerwerkskoerper gezuendet und es krachte ueberall.

Meggi: Die brutale Hitze die mir ins Gesicht schlaegt sobald ich aus dem Bus aussteige ist sehr verwirrend fuer meinen Kreislauf. Oft hat es mich schon auf den Sessel gezwungen. Die 7eleven-Shops haben dieselbe Wirkung- sie sind zuviel AC-Klimatisiert, man hat das Gefuehl, als wenn man fuer den kurzen Einkauf sich ganz woanders befinden wuerde, z.B. in Island. Die gigantischen Farbreklamenschilder neben den Strassen muessen sicherlich 10x10m gross sein. Ueberall ist auch die Koenigsfamilie anzutreffen. Die Thais lieben das Koenigshaus und seine Majestaet. Thailand wurde nie kolonisiert worauf manche besonders stolz sind. Auch die Hymne spricht von der Bereitschaft:"... fuer das Land, die Sicherheit, die Freiheit (uebersetzt Thailand) unseren letzten Tropfen Blut zu opfern." Die Thaissitten sollte man wissen: niemals den Kopf oder Hals eines anderen Menschen beruehren, keine Zaertlichkeiten in der Oeffentlichkeit austauschen, die Tempeln besucht man in angemessener Kleidung (Buddismus ist Staatsreligion) DOCH vor allem> man spricht niemals geringschaetzig ueber das Koenighaus.
Die ohrenbeteubende Musik, die wir in den gut klimatisierten Bussen hoeren muessen ist ohrenschaedlich, laut und gar nicht melodisch (zumindest nicht fuer unsere Ohren). Heute hat uns der Bus in den noerdlichen Isaan nach Mukdahan gebracht. Normal ist es ein sehr trockenes Gebiet, doch waehrend unserer Fahrt waren viele Landesteile ueberfluttet. Kinder spielen in den ueberschwaemmten Pfuetzen, Mopeds, Tuck-Tucks und Autos werden gewaschen in den Gewaessern und Ochsen und Bueffel stehen bis zum Hals in den Feldseen und geniessen das Naturwunder. Eigentlich regnet es nur selten im Isan deswegen sind die Menschen aermer als in anderen Landesteilen. Viele junge Frauen in den Bars und Frisiersalons in Bangkok oder Pataya kommen aus den Isaan. Heute haben wir schon ein ueberfahrenes Schwein mitten auf einer schnellen Strasse gesehen, dasl aus dem Maul geblutet hat und ziemlichl wacklig-aber noch lebend dastand.
Das Essen hier ist schaerfer als bisher, es wird aber genauso neben der Strassen gekocht und verschiedene Duefte liegen in der Luft. Schweinefuesse in dicker Sosse, Huehner-Fuesse, die man sich auf Teller nehmen kann und viele andere Spezialitaeten noch, mhhhiamiiiii.
Sonntag, 27. September 2009
Heading Southeast-Thailand
Andy: Hatte ich mir nicht geschworen nie wieder in die Megametropole Bangkok zu kommen, als ich vor fuenf Jahren mit meiner KTM schon einmal hier war? Nun denn, mit Meggi macht es auf jeden Fall mehr Spass und es scheint alles nicht mehr ganz so stressig zu sein.
Mit dem schweren Rucksack bepackt machten wir uns auf um im feucht-heissen Bangkok eine Bleibe zu finden. Hauptsache nicht allzu nahe an der beruechtigten Khao-San-Road, wir fanden ein Guesthouse am Fluss, geschickterweise konnten wir von hier aus auch unsere Erkundungen per Wassertaxi starten. Chinatown in Bangkok ein Highlight fuer uns-ueberall glitzerte es und es gibt Dinge zu kaufen von denen wir nicht mal wussten, dass es sie ueberhaupt gibt.
Jeden Abend ein sturzflutartiger Regen, zum Glueck nicht mal annaehernd so kalt wie in Island-und statt eine Kleidungsschicht ueber der anderen zu tragen, sind wir froh alles ablegen zu koennen.
Verhungern muss man hier auf jeden Fall nicht, heute abend wurden wir fuer umgerechnet 1,50 Euro satt und jeder bekam ausserdem noch was zu trinken. Kein Wunder, dass es hier so viele Rentner oder Lebenskuenstler herverschlaegt, die zuhause nicht mehr klar kommen (Mr. Maier bitte sei-mein Samurai!)
Kleine Geschichte am Rande, wie sie wohl alle Reisenden erzaehlen koennten. Vorsicht ist geboten mit Tuk-Tuk-Fahrern (kleine dreiraedrige Motorrikshas), das weiss hier jeder. Wir begegneten einem Herrn, der uns freundlich darauf hinwies, dass der Grand Palace aufgrund einer Zeremonie geschlossen hat. Nett zeigte er uns auf einer Landkarte was noch in der Umgebung zu sehen sei: Big sitting Buddha, Big standing Buddha,...(?)und er bot sich auch noch an uns behilflich zu sein ein Taxi oder Tuk-Tuk zu rufen fuer einen korrekten Preis , da wir ja kein Thai koennen. Ich war schon ein bisschen genervt von ihm, doch Meggi immer freundlich wie sie halt so ist. Letztendlich stand er auf einmal wieder vor uns, im Hintergrund "sein" Tuk-Tuk! Mir platzte schon fast der Kragen, doch Meggi:"Lass doch, er ist doch sooo hilfsbereit!". Schon sassen wir drin und keine 500 Meter spaeter bat er uns doch einen Shop anzusehen, fuer ihn, denn dann bekaeme er eine Benzingutschrift!!!! Jetzt riss mir die Geduld-ich bruellte ihn an und erlaeuterte ihm, dass wir die Touristen sind und gar nichts fuer ihn tun muessen, sondern er uns fahren soll wohin wir moechten, da wir ja bezahlen! Das Ende vom Lied war, dass wir sein Tuk-Tuk verliessen und uns von einem anderen transportieren liessen.
Dienstag, 22. September 2009
welcome home! Die Reise geht weiter!!!
Die nächste Station war Oberndorf am Neckar sowie Horb wo wir auch Andy`s Familie besucht haben und einige Tage enspannen konnten. Jetzt sind wir noch in Österreich, Rohrbach an der Gölsen, wo wir meine Eltern und die Hunde besuchen. Unser Navi hat sich sehr gefreut über unsere Heimkehr, er ist zwei Meter in die Höhe gesprungen, hat uns abgeschleckt und weicht keinen Zentimeter von uns. Die Naza (die Hündin meiner Mutter) bekommt in zwei Wochen klei ne Welpen und wer ist Vater? Ja genau unser Navi. Also liebe Freunde, wer einen kleinen Navi /Naza möchte bitte bei meinen Eltern melden. (0043 2764 3610)
Vater Toni vor seiner Firma; Simon und Silas im Sprung
Heidi und Jens erwarteten uns in Bad Friedrichshall (endlich wieder im Ländle!), Sogar Helmut und Karin (aus meiner Reise in Australien) erschienen um mit uns zu grillen. Meggi wurde in einen "Besen" entführt und kostete "eine echt schwäbische Schlachtplatte", was sie nicht gerade vom Hocker haute. Dafür wurde sie anschliessend auf einem Weinfest entschädigt!
Zuhause in Oberndorf wurden wir mit schwäbischen Spezialitäten verköstigt und wir verbrachten mehrere Tage mit meinen Leuten und sogar Meggis Mama war da! Besuche bei meinen Schwestern rundeten unseren Besuch ab.
Schon seit Island waren wir in Kontakt mit einem Paar, das in Namibia einen VW-Bus verkaufen wollte, um unsere Afrika-Träume zu verwirklichen wollten wir diesen Bus haben. Doch in Deutschland angekommen, teilten sie uns (auf einmal!) mit, dass der Bus erst in ein paar Monaten zu haben sei! Mit der Tatsache konfrontiert, dass unsere Reise hiermit ein Ende haben soll, liessen wir die Köpfe hängen, bis uns die Idee kam einen weiteren Traum zu verwirklichen-wir wollen nach Südostasien. Nun denn, mit unserem Gespann wollte Meggi nicht mehr weiter, ein anderes Fahrzeug haben wir nicht. Aber einfach als Backpacker, warum nicht? Gestern erstanden wir Tickets die uns am Donnerstag nach Thailand bringen werden. The Journey goes on!!!
David und Monica und Hund Delko (Delkenheim)
Unsere Freunde in Schleswig: Tim und Sven
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